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Als sich am 9. November 1989 Millionen geknechtete Zonis auf den “Felsen der Freiheit” fluechteten, war es um Westberlin, das erste Paradies auf deutschem Boden, geschehen ….

Das Boot Westberlin war eigentlich schon laengst (ueber)voll – mit Langhaarigen, Bundeswehrdeserteuren, Schwulen, Tuerken, Asylanten, haschfixenden Pazifisten, Feministinene und vor allem mit mehreren hunderttausend Arbeitssheuen, die sich Kuenstler nannten und Berlinfoerderung abgriffen. Noch hielt sich die Schabracke ueber Wasser, man feierte die Naechte durch, schlief bis in die Puppen und verfrass und versoff, was die eisernen Senatsreserven, angelegt fuer den Fall einer neuerlichen Blockade, hergaben.

Aber ploetzlich ueberranten schaebig gekleidete, ueber riechende und fiese Dialekte sprechende, devote und leicht zu Traenen geruehrte Mitglieder des sozialistischen Grosskollektivs den angeschlagenen Kahn. Und unter der Last soff er natuerlich ab.

Gewiss, man kann nicht dei Schuld bei denen suchen, die nur mal kurz gucken wollten, wo die Apfelsinenplantagten stehen und der Manne Krug seine Anwaltskanzlei hat. Schuld an dem Wahnsinn waren natuerlich die damals regierenden Gutmenschen der Sozialdemokratie und die Westberliner Gruen-Alternativen, die im Schoss williger Buergerstoechter den Fall des antifaschistischen Schutzwalls regelrecht verpennt haben. Sich taeglich rituell vor BILD zu ekeln, besetzte Haeuser huebsch zu dekorieren und in Massen zum Buddhismus konvertieren, war ihnen allemal wichtiger, als den Invasoren wehrhaft in den Arm zu fallen und die Kommune vor ihnen zu schuetzen.

Un wo waren die Alliierten in jener Nacht, die Westberlin mit ihren Militaermusikkonzerten begeisterten ? Wie konnte es passieren, dass Millionen Rotgardisten, z.T. mit ihren kleinen, pappeversteiften Fahrzeugen, in die schlafende Halbstadt einfallen konnten, ohne auf Gegenwehr zu treffen ?

Als Schabowski den verklausulierten Befhel zum Sturm aud den roten Wedding ausrief, hatten fleissige Stasimitarbeiter in den Westberliner Behoerden und landeseigenen Betrieben laengst alle Massnahmen fuer eine Invasion getroffen. Mit Dietrich Genscher hatte das MfS einen besonders engagierten Mitarbeiter (BEM). Vor den Augen der Weltoeffentlichkeit gelang es dem gebuertigen Hallenser, Regimenter von NVA-Reservisten ueber Drittlaender nach Westberlin einzuschleusen, die in den Auffanglagern nur darauf warteten, in den Jogginganzug zu schluepfen und die Nachhut topologisch durchs verfeindete Schlaraffenland zu lotsen.

Von wegen “friedliche Revolution”! Das war ein Blitzkrieg: Ein komplettes, marxistisch geschultes Volk bricht bei Nacht und Nebel in fremdes Hoheitsgebiet ein, pluendert die Bananenstaende und Doenerbuden und zwingt die Bundesbank zur Herausgabe von Begruessungsgeld in Milliardenhoehe! …

(c) Eulenspiegel

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