Hi. kleiner  bericht von ein paar eindruecken von unserem havanna-trip ueber weihnachten letzes jahr.
gruss D&H 

hm. zappenduster hier – das war  einer der ersten (eher unerwarteten) eindruecke von Havanna by night.  die stadt war erstaunlich DUNKEL – entsprechend ist auf dem ersten foto unten folgendes zu sehen:  (quasi) nix

wir hatten uns bei dem eine-woche dezember trip fuer eine fifty-fifty teilung entschlossen: die erste hälfte in Havanna selbst – so mit stadt ankieken und kultur und (im schlimmsten falle) auch mal an einem museum vorbeilaufen – und die zweite hälfte dann in Varadero in einem gut abgeschotteten touri-ressourt gepflegt bei duennem pauschal-all-inclusive drinks am strand abhängen …

wir sind spät-nachmittags in Havanna angekommen und  als wir unsere erste erkundungstour begonnen haben war es bereits dunkel. wir waren sehr zentral untergebracht – das gebäude auf dem foto ist das capitol – und in (fast) jeder anderen metropole wäre so ein platz und die ihn umgebenden historischen und sehr pitoresken gebäude krass illuminiert – nich so in Havanna: strassenlaternen und auch gebäude scheinwerfer waren zwar da – aber (fast alle) ausgeschaltet, die sehenswürdigkeiten extrem spärlich „beleuchtet“. das meisste licht stammte im prinzip vom strassenverkehr, einhergehend mit (seit zonenzeiten nicht mehr so intensiv erlebten) sprit-öl gestank in der luft (fahren die altem ami-kisten etwa auch gemisch?). der grund ist wahrscheinich relativ einfach: energieknappheit/zu teuer.

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die nächsten beiden tage dann (hauptsächlich zu fuss) durch die stadt gestreut. es war fuer uns beide immer wieder erstaunlich, wie der real existierende karibische sozialismus immer wieder dejavu effekte hervorruft: zum beispiel die unnachahmliche art und weise der ausstattung, farbspektrum und inhalte eines konsum-schaufensters, die parolen ueberall (zugegebenermassen ist das kubanische „Sozialmus oder Tod!“ etwas dramatischer als unsere sprüche von früher …) , zustand von strassen und gebäuden, die magie des WESTGELDES und – quasi als i-tüpfelchen:  Lada, Mossi und (jede menge) MZ – von eisenschwein bis ETZ …

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wir haben uns in der relativ kurzen zeit die wir hatten im wesentlichen auf alt-havanna konzentriert und da wiederum auf das alte-alt-havanna (es gibt einen (relativ kleinen aber wachsenden) teil den sie neu renoviert und (hauptsächlich mit Unesco-Weltkurlturerbe-Mitteln) aufgepeppt haben. ganz nett dort. man fühlt sich ein bisschen wie in Görlitz … 😉 ). Das andere (weitaus groessere) alte alt-havanna ist für unser auge natuerlich interessanter, weil exotischer – obwohl uns bekannte aus brasilien, denen wir die fotos gezeigt haben, versichern, dass es in Rio auch nich viel anders aussieht …

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es gibt doch von havanna diese super bekannten fotos wo sich die wellen direkt ueber die eine breite strasse brechen. das wollt ich unbedingt mal live sehen. die wellen sind natuerlich nur bei entsprechendem wind da. aber am dritten (und letzten tag in havanna bevor es zum faulenzen an den strand ging) hatten wir glueck: es wehte eine steife brise und der Malecón de La Habana prestierte sich in voller pracht:

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hier ist die volle bilderstrecke:  DIASHOW LINK

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